Ab Februar Ganztagsschule

Hausaufgabenbetreuung Bersenbrück feiert Jubiläum

 

Hatten Grund zur Freude: Schulleiterin Ursula Gärtner-Hoffmann, Christian Kreke, 1. Vorsitzender des Fördervereins, Petra Kohne, Sylke Wolfrum und

Marion Reitz, Kassiererin des Fördervereins (von links). Foto: Grundschule

 

Bersenbrück. Ein kleines Jubiläum hat in diesen Tagen die Hausaufgabenbetreuung der Grundschule Bersenbrück gefeiert. Ins Leben gerufen und organisiert durch den Förderverein, fanden vor zehn Jahren die ersten Stunden in den Räumen der Grundschule statt.

Anfangs gab es zwei große Gruppen mit sich wöchentlich abwechselnden Betreuerinnen. Seit sechs Jahren ist die Zahl so stabil, dass in zwei kleinen Gruppen gearbeitet werden kann. So können die Kinder konzentriert lernen.

Kontinuierliches Arbeiten

Die Pädagoginnen Petra Kohne und Sylke Wolfrum sind seit 2006 feste Ansprechpartnerinnen und garantieren Eltern und Kinder ein kontinuierliches Arbeiten. Ähnlich wie im Klassenverbund entwickeln die Schüler ein Gruppengefühl und verstehen so die Hausaufgabenbetreuung in der sechsten Stunde als Abschluss des Unterrichts.

In dieser Stunde haben sie die Möglichkeit, Sachverhalte nachzufragen und durch die Hausaufgaben den Unterrichtsstoff noch einmal zu vertiefen. Die Erfolge sind deutlich. Die meisten Kinder arbeiten im Laufe der Zeit sicher, effektiv und routiniert, sodass sie in der Regel die Hausaufgaben in der Schule fertigstellen. Durch die Zusammenarbeit mit den Lehrerinnen der Grundschule können Petra Kohne und Sylke Wolfrum auf Stärken und Schwächen der Schüler eingehen und die Kinder entsprechend motivieren, unterstützen und fördern.

Die Hausaufgabenbetreuung findet montags bis donnerstags in der sechsten Schulstunde statt und ist für alle Familien und Kinder offen. Zurzeit werden insgesamt 17 Kinder betreut. Ab 1.Februar 2016 wird es dann die Ganztagsschule geben, wo die Kinder betreut werden, wenn sie hierfür angemeldet sind. Nachmittags gibt es auch die Möglichkeit der Hausaufgabenhilfe. Von 14.15 bis 15.45 Uhr wird dann ein AG-Band angeboten, eine Art Freizeitbeschäftigung unter Beaufsichtigung mit pädagogischen Mitarbeitern und anderen Kooperationspartnern wie Sportvereinen und der Paul-Moor-Schule.

Anmeldungen für drei Tage

Für die Ganztagsschule gibt es laut Ursula Gärtner-Hoffmann nach Tagen unterschiedliche Anmeldungen. So lägen zurzeit für montags 116 Anmeldungen, dienstags 105 und mittwochs 95 Anmeldungen vor, wobei die meisten für einen Tag angemeldet seien. Anmeldungen für drei Tage liegen von den Kindern vor, deren Eltern beide berufstätig sind.

„Unser Modell hat keiner nachgemacht, und wir sind bislang einzigartig in der Samtgemeinde gewesen,“ meinte abschließend Sylke Wolfrum ein wenig stolz auf die Hausaufgabenbetreuung in der Bersenbrücker Grundschule, die die Bersenbrücker Eltern initiiert hatten.

(Text und Bilder: Bersenbrücker Kreisblatt, 16.12.2015)